Warum die Vorsorgevollmacht wichtig ist

Wenn Sie Ihre Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen können, wird Ihnen vom Gericht ein gesetzlicher Betreuer zur Seite gestellt. Zu deren Aufgaben gehören: Vertretung bei den Behörden, Schutz in persönlichen Angelegenheiten, Vermögenssorge, Bearbeitung Ihrer Post, usw. Sie können dies mit einer Vorsorgevollmacht, am besten notariell beglaubigt, vermeiden. In einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens die oben genannten Aufgaben für Sie zu übernehmen. Mit einer Vorsorgevollmacht, wie die Bezeichnung schon sagt, sorgen Sie für Ihre Zukunft vor.

Im Fall eintretender Geschäfts- und/oder Einwilligungsunfähigkeit wird für Sie die von Ihnen ausgewählte Person Entscheidungen treffen und in Ihrem Sinne handeln.

 

Rechtzeitig über eine Vorsorgevollmacht sprechen

Es ist sehr wichtig, rechtzeitig über Vollmachten zu sprechen und diese für Notfälle einzurichten. Denn ist es rechtlich nicht erlaubt, für die Eltern oder für die Ehepartner zu unterschreiben. Auch wenn Sie als Angehöriger das Pflegegeld für die pflegebedürftige Person beantragen, benötigen Sie eine Vollmacht des Pflegebedürftigen. Ist eine Vorsorgevollmacht wegen einer unerwarteten Erkrankung nicht vorhanden, muss eine gesetzliche Betreuung eingerichtet werden.

Um das gerichtliche Betreuungsverfahren zu vermeiden, sollten Sie eine umfassende Vorsorgevollmacht ausstellen. Es gibt keine spezielle Form dafür. Ein Rechtsanwalt oder ein Notar können Ihnen bei der Erstellung behilflich sein. Es ist außerdem empfehlenswert die Vorsorgevollmacht im Vorsorgeregister zu registrieren. Durch dieses Register kann bei Bedarf der Bevollmächtigte schnell gefunden werden. Im Fall einer Hilfsbedürftigkeit wird die bevollmächtigte Person sofort handlungsfähig.

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