Was ist eine Patientenverfügung?

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person. Sie greift in den Fällen, in denen die Person aufgrund ihres geistigen und/oder körperlichen Zustandes nicht in der Lage ist, ihren Willen wirksam zu äußern.

Die Patientenverfügung im Detail

Die Patientenverfügung ist von der Vorsorgevollmacht und der Betreuungsverfügung zu unterscheiden. Eine Patientenverfügung muss schriftlich verfasst werden. Im Fall der Einwilligungsunfähigkeit eines Kranken wird die verantwortliche Person anhand der Patientenverfügung feststellen können, welche ärztliche Eingriffe die Person selbst erlaubt hätte und welche nicht. Es könnte jeden von uns so treffen, dass wir nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen. In diesem Fall müssen unsere Nächsten für uns entscheiden, welche Maßnahmen und Therapien ergriffen und welche abgelehnt werden. In einem Pflegefall möchte keiner von uns seine Betreuung dem Zufall überlassen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich in einer Patientenverfügung jeden Zustand zu beschreiben, für den Sie konkrete Behandlungsvorstellungen haben.

Gerade bei pflegebedürftigen Menschen kann es plötzlich dazu kommen, dass sie nicht mehr über ihr eigenes Schicksal entscheiden können. Eine rechtzeitig gemachte Patientenverfügung stellt sicher, dass auch in diesem Fall die Wünsche der Pflegebedürftigen respektiert werden. Es ist empfehlenswert die Patientenverfügung mit der Vorsorgevollmacht zu verbinden. Damit wird eine Vertrauensperson bevollmächtigt in verschiedenen Angelegenheiten im Namen der pflegebedürftigen Person zu handeln. Das können gesundheitliche, rechtliche und andere Fragen sein.

Eine andere Form der Vorausverfügung ist die Betreuungsverfügung. In dieser wird eine Person zum rechtlichen Betreuer benannt für den möglichen Fall, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist Entscheidungen zu treffen.

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