Fragen und Antworten

 

Die Pflegekraft wohnt im Haushalt der pflegebedürftigen Person. Es ist also rund um die Uhr jemand da, der zu jeder Zeit zur Hilfe kommen kann. Die osteuropäische Betreuerin kümmert sich um den Haushalt (Einkaufen, Kochen, Waschen, Reinigen usw.), begleitet den Pflegebedürftigen durch den Alltag und übernimmt Aufgaben der Grundpflege. Selbstverständlich vermitteln wir bei Bedarf auch examinierte Pflegekräfte, die weitere Pflegeaufgaben übernehmen können.

Das Pflegepersonal ist absolut legal beschäftigt. Die Betreuerinnen werden von unserem Partnerunternehmen im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit nach Deutschland entsendet. Das Pflegepersonal ist bei diesem Unternehmen festangestellt und versichert. Als Nachweis dafür gilt das A1 Formular (Entsendebescheinigung). Die Krankenversicherung gilt auch in Deutschland. Der private Haushalt ist somit nicht der Arbeitgeber, sondern der Auftraggeber.

Für die Dame sollte ein abschließbares Zimmer zur Verfügung gestellt werden. Ein eigenes Bad oder zur Mitbenutzung sollte gesichert sein. Kost und Logis sind frei.

Ja, der Preis enthält alle Steuer, Versicherungen, sowie Reisekosten der Betreuerin.

Ja. Das Pflegegeld sowie das Verhinderungspflegegeld (derzeit bis zu 1.612 € jährlich) wird bei der Pflegekasse beantragt und kann zur Finanzierung der privaten Betreuung verwendet werden. Diese kann von Angehörigen, Bekannten oder 24-Stunden-Pflegekraft übernommen werden.

Geldleistungen werden ab 1. Januar 2017 von den Pflegekassen, je nach Pflegegrad, wie folgt gezahlt:

Pflegestufe

2016

Pflegegrad

2017

 

 

Pflegegrad 1 (neu)

0 €

Pflegestufe 0

123 €

Pflegegrad 2

316 €

Pflegestufe I

244 €

Pflegegrad 2

316 €

Pflegestufe I (mit Demenz)

316 €

Pflegegrad 3

545 €

Pflegestufe II

458 €

Pflegegrad 3

545 €

Pflegestufe II (mit Demenz)

545 €

Pflegegrad 4

728 €

Pflegestufe III

728 €

Pflegegrad 4

728 €

Pflegestufe III (mit Demenz)

728 €

Pflegegrad 5

901 €

Härtefall

728 €

Pflegegrad 5

901 €

 

Ob dem Pflegebedürftigen auf Antrag eine der drei Pflegestufen gewährt wird und wenn ja welche, entscheidet bei den gesetzlich Versicherten der „Medizinische Dienst“ (MDK) und bei den privat Versicherten die Medicator AG.

Beide Organisationen haben identische Entscheidungsrichtlinien.

Seit Januar 2017 werden die Pflegegrade (bisher Pflegestufen) in Abhängigkeit von der noch bestehenden Selbständigkeit vergeben. Dabei werden nicht nur körperliche, sondern auch kognitive und psychische Beeinträchtigungen erfasst. Dies geschieht im Rahmen des neuen Begutachtungsasessments (NBA).

Nach Auftragsbeginn (entweder im Laufe des Monats oder am Ende des Monats) erhalten Sie die erste Monatsrechnung. Der Betrag ist an das Dienstleistungsunternehmen zu zahlen, welches die Betreuerin entsendet.

Der Dienstleistungsvertrag kann mit einer Frist von zwei Wochen gekündigt werden.

Es wechseln sich in einem Rhythmus von 2 bis 3 Monaten (nach vorheriger Absprache auch andere Zeiträume möglich) zwei Damen ab, damit die 24 Stunden Betreuung über einen längeren Zeitraum reibungslos und motiviert erbracht werden kann. Darüber hinaus kann in Notsituationen (z.B. Krankheitsfall) die zweite Dame jederzeit einspringen.

Die Betreuerin wird von Bahnhof oder Flughafen abgeholt. Nach Absprache kann Sie sich auch ein Taxi nehmen und direkt an die angegebene Adresse kommen.

Es ist vorteilhaft beide Betreuerinnen für einen kurzen Zeitraum im Hause zu haben, um den Wünschen der zu betreuenden Person von Anfang an gerecht zu werden und so die Übergabe nahtlos und harmonisch zu gestalten.

 

Für eine kostenlose und unverbindliche Beratung füllen Sie bitte unser Kontaktformular aus oder rufen Sie uns an: 0221 168 270 30.

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