24 Stunden Pflege für Ihre Angehörigen

Häusliche Pflege und Seniorenbetreuung – individuell und bezahlbar. Wir unterstützen Sie mit einer 24 Stunden Pflege, damit Sie Ihren pflegebedürftigen Angehörigen ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bieten können.

In 3 Schritten zur 24 Stunden Pflege

24 Stunden Pflege – damit Ihre Angehörigen
liebevoll und kompetent versorgt sind

Unter einer 24 Stunden Pflege versteht man eine Rund-um-die-Uhr-Anwesenheit einer Pflegekraft im Haushalt der pflegebedürftigen Person. Dadurch ist gesichert, dass jemand zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Hilfe kommt, wenn diese gebraucht wird. Die Betreuerin wohnt bei der pflegebedürftigen Person und begleitet sie durch den Alltag. Sie erledigt Einkäufe, bereitet Mahlzeiten und hält Ordnung im Haushalt. Es werden auch Aufgaben der Grundpflege, wie z. B. Hilfe bei Hygiene, beim Ankleiden und Essen, übernommen. Zum Alltag gehören auch gemeinsame Aktivitäten, Spaziergänge und Gespräche. Der Pflegebedürftige wird nicht nur versorgt, er bekommt auch Zuwendung, menschliche Wärme und Herzlichkeit.

Eine von dem Institut für Pflegeforschung durchgeführten Studie zufolge, sind die meisten Pflegebedürftigen und ihre Familien sehr zufrieden mit den Pflegekräften aus Osteuropa. Es ist statistisch erwiesen, dass pflegebedürftige und kranke Senioren im gewohnten Umfeld besser genesen können.

Ihre Vorteile der 24 Stunden Pflege

  • Es ist immer jemand da, der bei Bedarf Hilfe und Unterstützung leistet
  • Es ist eine individuelle, auf die persönliche Situation des Hilfsbedürftigen zugeschnittene Betreuung
  • Pflegebedürftige Menschen können weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung ein würdiges und selbstbestimmtes Leben führen
  • Bestehende soziale Kontakte bleiben erhalten

 

Leistungen des Pflegepersonals

  • Grundpflege (Hilfe bei Hygiene, beim Ankleiden und Essen)
  • Hauswirtschaftliche Versorgung
 (Einkaufen, Kochen, Waschen)
  • Aktivierende Pflege (Mobilisierung, Übungen nach Anleitung der Therapeuten und Ärzte)
  • Individuelle Betreuung
 (Gespräche, Gesellschaftsspiele, gemeinsame Spaziergänge)
  • Rufbereitschaft während der Nacht

 

Was benötigt die Pflegekraft?

Es muss ein Zimmer und ein Bad (eigenes oder zur Mitbenutzung) für das Personal vorhanden sein. Kost und Logis sind frei.

 

 

 

Kosten der 24 Stunden Betreuung

Die Pflegekosten unterscheiden sich von Fall zu Fall. Sie hängen von dem Hilfsbedarf des Pflegebedürftigen, von den gewünschten Sprachkenntnissen und Qualifikationen der Betreuerin ab. Nachfolgend ist ein Kostenbeispiel zu Ihrer Orientierung aufgeführt. weiterlesen ➟

Rechtliche Grundlagen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Betreuerin (Pflegekraft oder Haushaltshilfe) im deutschen Haushalt zu beschäftigen:

In Artikel 49 EG-Vertrages ist die Dienstleistungsfreiheit verankert. Die Verordnung Nr. 1408/71 und die Durchführungsverordnung Nr. 574/72 koordinieren die verschiedenen Systeme der sozialen Sicherheit, um die Ausübung dieses grundlegenden Rechts auf Freizügigkeit zu erleichtern. Das Personal ist bei einem osteuropäischen Unternehmen angestellt. Der deutsche Auftraggeber schließt einen Vertrag mit diesem Unternehmen. Dieses entsendet die Arbeitskraft zur Ausführung der im Vertrag vorgesehenen Leistungen nach Deutschland. Der deutsche Auftraggeber zahlt lediglich die vereinbarte Vergütung an das ausländische Unternehmen. Um die Abfuhr der Steuern und Sozialversicherungsbeiträge kümmert sich allein das entsendende Unternehmen. Die Bescheinigung A1 bestätigt, dass das Personal im Heimatland sozialversichert ist.

Das von uns vermittelte Betreuungspersonal wird im Rahmen der EU-Dienstleistungsfreiheit nach Deutschland entsendet. Alle Betreuungskräfte sind bei unserem Partnerunternehmen im Heimatland angestellt und sozialversichert. Als Nachweis dafür dient das Formular A1, ausgestellt durch die zuständige Sozialbehörde im Heimatland.

  • Sie als Kunde sind Auftraggeber und nicht der Arbeitgeber
  • Alle Steuern, Versicherungen und Abgaben werden im Heimatland direkt von unserem Partnerunternehmen bezahlt
  • Wir kümmern uns um den ganzen Ablauf und den reibungslosen Wechsel der Betreuerinnen

Die Freizügigkeit der Arbeitnehmer ist im Artikel 39 der EG-Vertrages verankert und in der Verordnung Nr. 1612/68 geregelt: danach haben EU-­Bürger das Recht, in einem anderen Mitgliedstaat als Arbeitnehmer oder Beamte zu arbeiten. Eine Betreuerin kann somit auf der Grundlage eines Arbeitsvertrages regulär beschäftigt werden. Der deutsche Haushalt wird dann zum Arbeitgeber mit allen daraus resultierenden Pflichten (Abfuhr der Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen, Zahlung des Mindestlohns, Urlaubsgewährung, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall). Ab dem 1. Mai benötigen osteuropäische Haushalthilfen keine Arbeitserlaubnis mehr, um in Deutschland arbeiten zu dürfen (Ausnahmen sind Bulgarien und Rumänien). Das gesamte Erlaubniserteilungsverfahren entfällt also.
Nachteile: Der deutsche Haushalt wird zum Arbeitgeber mit allen daraus resultierenden Pflichten, wie z. B. Abfuhr der Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen, Zahlung des Mindestlohns, Urlaubsgewährung, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Durch das Arbeitsverhältnis entsteht außerdem ein hoher Verwaltungsaufwand für den Arbeitgeber.

Dieses Model ist nur möglich, wenn der Pflegebedürftige bereits eine Pflegestufe hat. Die Familie muss ein Stellenangebot bei der Agentur für Arbeit einreichen. Es erfolgt eine Vorrangigkeitsprüfung, ob nicht ein Deutscher diese Arbeit annehmen könnte. Bis  das ausgeschlossen ist und alle Formalitäten erledigt sind, vergehen 5-6 Wochen. Die pflegebedürftige Person kann aber auch eine zukünftige Haushaltshilfe selbst benennen. In solchen Fällen dauern die Verwaltungsabläufe in der Regel etwas kürzer. Die Beschäftigung muss auf hauswirtschaftliche Tätigkeiten beschränkt sein. Zurzeit in NRW beträgt das (Mindest-) Bruttogehalt für polnische Haushaltshilfen 1.333,00 Euro. Die Kosten für bereitgestellte Unterkunft und Verpflegung sollen den Werten der Sachbezugswerteverordnung entsprechen. Dieser Betrag, der etwas unter 400,-- € liegt, ist steuerrechtlich Einkommen und muss bei dem Bruttogehalt berücksichtigt werden.
Nachteile: Die gleichen  wie beim Arbeitsverhältnis. Langwierige und bürokratische Prozedur. Bei jeder neuen Betreuerin muss der ganze Ablauf wiederholt werden.

Die Betreuerin kann auch selbst ein Unternehmen gründen und auf Auftragsbasis tätig werden. Die Unternehmensgründung kann entweder im Heimatland oder in Deutschland erfolgen. Das Niederlassungsrecht ist in Artikel 43 EGV geregelt, der das Recht auf die Aufnahme und die Ausübung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit in einem anderen Mitgliedstaat vorsieht.

Nachteile: Risiko des Verdachts der Scheinselbständigkeit mit den daraus resultierenden möglichen Strafen und Nachzahlungen der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsbeiträge.

Wir favorisieren das nachfolgende Model.

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